Das Jahr neigt sich dem Ende und meine Pflanzen wurden das letzte Mal geerntet. Dieses Jahr hatte ich verschiedene Chilisorten in Smartpots mit Erde. Allerdings standen sie wieder sehr eng und zusammen gepfercht in einer dunklen Ecke. Die Ausbeute an reifen Früchten war deshalb nicht sehr groß. Meine Paprika im Tropftopf war die erfolgreichste Pflanze in diesem Jahr. Auf den folgenden Bildern ist sie vor der letzten Ernte zu sehen.

Gesamte Pflanze im Gestell
Gesamte Pflanze im Gestell
Paprikafrüchte
Paprikafrüchte
Tropftopf mit Schaltzeituhr unter Eimer
Tropftopf mit Schaltzeituhr unter Eimer

Änderungen

Da der Topf im Freien stehen sollte, musste ein Überlaufloch in den Topf gebohrt werden. Dadurch wurde gewährleistet, das die Wurzeln nach langem Regen nicht dauerhaft unter Wasser stehen. Da die Wurzeln nur geringen Halt in dem lockeren Blähton finden, fiel die Pflanze bei windigem Wetter fast aus dem Topf. Um dies zu verhindern, wurde das Gestell des Anzuchtgewächshauses als Stütze verwendet. Mit Hilfe von Schnüren wurde die Pflanze ordentlich befestigt. Auch wurden die Früchte tragenden Äste der Pflanze mit Schnüren etwas entlastet um Abknicken zu verhindern.

Fazit

Der Tropftopf ist bis jetzt die Variante, die mir am besten gefällt. Ein Problem trat erst mit größer werdender Pflanze auf. Der Blähtoneinsatz konnte nicht mehr so einfach angehoben werden um den Füllstand zu prüfen. Dadurch kam es des öfteren vor, das die Pumpe fast im Trockenen betrieben wurde. Wenn dies der Fall war, wurde mit Leitungs- oder Regenwasser aufgefüllt um die Pumpe vor einer Beschädigung zu schützen. Dadurch hatte ich irgendwann keine große Kontrolle über die Konzentration der Nährstofflösung. Der Topf sollte also vor der nächsten Verwendung mit einem Füllstandsindikator versehen werden, um rechtzeitig Nährstofflösung nachfüllen zu können. Eine Möglichkeit die vorhandene Nährstofflösung zu messen wäre auch von Vorteil. Bei der Wahl der Pflanzen werde ich mich komplett von den Paprikas verabschieden. Auch bei den Chilis werde ich keine großen Experimente mehr machen. Die Jalapenos sind für mich die interessanteste Chilisorte, da sie für mich ausreichend Schärfe bieten. Nächstes Jahr werde ich mich also auf diese Sorte konzentrieren.